Aktuelles aus dem Verein

Energisch durch die Abwehrreihe: Mit zehn Treffern trug Astrid Heidt zum 34:29-Sieg des TV Borken II bei.
TV Borken II mit Raketenschub nach freiem Fall
Als in der 38. Minute das 16:21 auf der Anzeigetafel stand, schien der TV Borken II völlig aus dem Tritt. Doch Helena Ebber beendete den Negativlaufund leitete die spektakuläre Wende ein zum 34:29-Sieg gegen die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg.
Mit einer Achterbahnfahrt ließ sich dieser wilde Ritt gar nicht mehr treffend beschreiben. „Das war eher der freie Fall“, zuckte Eva Westheider mit den Schultern. Ein kapitaler Absturz, auf den ihre Verbandsliga-Handballerinnen des TV Borken II mit einem Raketenschub reagierten – einen 0:9-Lauf erlaubte sich das Team nach der Pause, den sie prompt mit einer 12:0-Serie eindrucksvoll korrigierte. Endstand gegen die HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg: 34:29 für Borken.
„Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie nie die Köpfe hängen lässt.“
Eva Westheider (TV Borken II)
Dabei diente die erste Halbzeit, in der die Borkenerinnen nach der 5:1-Führung den 7:7-Ausgleich kassierten, sich aber bis zur Pause auf 16:12 absetzten, bestenfalls als Vorgeplänkel. Was dann passieren sollte, da hegte die Trainerin eine böse Vorahnung. „Es ist ja unsere alte Krankheit, dass wir oft schlecht aus der Kabine kommen“, gab Eva Westheider zu. Schlecht war freundlich umschrieben: Nach fünf Gegentoren binnen vier Minuten zum 16:17 zog sie eine Auszeit, die allerdings ohne Wirkung blieb. In der 38. Minute leuchtete der 16:21-Rückstand von der Anzeigetafel. Ein Treffer der starken Helena Ebber, die wie Carolin Schlattjann und Lara Hölter aus dem Oberliga-Kader mitmischte, beendete den Negativlauf – und leitete einen furiosen Zwischenspurt ein, der bis zum 28:21 in der 49. Minute anhielt. „Die Mannschaft zeichnet aus, dass sie nie die Köpfe hängen lässt“, richtete die Spielertrainerin ein Kompliment an ihr Personal. „Die Abwehr stand wieder sicher, wir sind über Tempo zurück ins Spiel gekommen.“ Nur bis auf drei Treffer kamen die Gäste beim 30:27 heran, am Ende stand der 34:29-Sieg. „Wir haben es sehr ruhig heruntergespielt“, zeigte sich Eva Westheider zufrieden, die sich in einer Hinsicht bestätigt sah: „Am besten führen wir zur Pause so deutlich, dass wir unsere übliche Delle kompensieren können.“
TV Borken II: Spangemacher; Wanning, Bösing (1), Graf (1), Lechtenberg (2), Hölter, Jödden (1), Heidt (10), Schlattjann (1), Ebber (5), Westheider (12/5), Dieckmann (1)
BZ Frank Wittenberg 19.10.2026

Blendende Stimmung herrscht derzeit beim TV Borken, der heute in Issum auch im fünften Spiel unbesiegt bleiben will. Auf Lukas Dahlhaus (rechts) muss der Verbandsliga allerdings verzichten.
In Issum steht für den TV Borken ein Fettnäpfchen
Der TV Borken reist mit sieben Punkten aus vier Spielen zum punktlosen TV Issum. Trainer Christian Summen warnt vor dem Gegner, dessen Niederlagen knapp ausfielen; Lukas Dahlhaus fehlt dem Handball-Verbandsligisten.
Besser könnte die Stimmung im Lager des TV Borken dieser Tage wohl kaum sein. Der Verbandsligist darf auf einen Saisonstart blicken, der sich gewaschen hat: Mit sieben Punkten aus vier Spielen ordneten sich die Handballer um Trainer Christian Summen im Bereich der Spitze ein – und wollen dort bleiben. Dafür soll heute Abend (18.45 Uhr) beim TV Issum der vierte Sieg gelingen. „Wir wollen die Punkte gerne mitnehmen, das ist unser erklärtes Ziel“, zeigt sich Summen vor dem Gastspiel seines Teams ehrgeizig.
„Wir haben derzeit viel Spaß und wollen es auch gerne so beibehalten.“
Borkens Trainer Christian Summen
Die Rollenverteilung ist vor dem Duell eindeutig: Während Issum am anderen Ende der Tabelle festhängt und nach vier Partien noch auf die ersten Punkte wartet, reiten die Borkener auf einer Euphoriewelle und wähnen sich insgesamt auf einem guten Weg. „Natürlich arbeiten wir stetig an uns weiter, in den letzten beiden Partien haben wir beispielsweise zu viele Fahrkarten geschossen und einige Chancen ausgelassen“, blickt Summen auf die eigene Torausbeute, die wieder optimiert werden soll. „Die Jungs haben aber sehr gut trainiert, die Stimmung im Team ist richtig gut. Wir haben derzeit viel Spaß und wollen es auch gerne so beibehalten.“
Löcher in der Abwehr reißen
Unter Druck setzen will sich der Verbandsligist trotz des starken Auftakts keineswegs. „Aber wir wissen um unsere Stärken. Das neu einstudierte Abwehrsystem greift immer besser, offensiv wollen wir uns gewissermaßen auf den Konkurrenten einstellen. Uns stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung, um Löcher in der Abwehr zu reißen“, so Summen. „Wir werden Issum aber nicht unterschätzen, sie haben ihre bisherigen Spiele vergleichsweise knapp verloren.“ Verzichten müssen die Kreisstädter auf Lukas Dahlhaus, im Übrigen darf der TVB auf einen kompletten Kader hoffen.
BZ Sebastian Helmke 16.10.2026

Lange Gesichter beim TV Borken: Trainer Tim Westheider (links) verlor mit seinen Frauen des TV Borken auch das fünfte Saisonspiel.
TV Borken mit Pleite gegen den einzigen Nachbarn
Der TV Borken hat auch das Duell der bis dahin punktlosen Oberliga-Teams verloren: Gegen den TV Ratingen setzte es eine 15:25-Niederlage. Nach fünf Spieltagen bleibt die Mannschaft von Tim Westheider somitTabellenletzter.
Die Handballerinnen des TV Borken finden in der neuen Oberliga-Saison einfach nicht in die Spur. Auch am fünften Spieltag mussten sie sich geschlagen geben – diesmal im Duell der bisherigen Punktlos-Teams gegen den TV Ratingen. Während sich der Gast beim 25:15 (12:5) über die ersten Zähler freuen durfte, nimmt die Borkener Misere immer schärfere Konturen an. Der Mannschaft von Trainer Tim Westheider bleibt nur das Tabellenende und die Gewissheit, dass es einer deutlichen Steigerung bedarf, um den Bock umzustoßen.
Insbesondere die erste Halbzeit hatte gewissermaßen Seltenheitswert und sprach aus Sicht der Gastgeberinnen Bände: Satte 14 Minuten brauchte es, um überhaupt das erste Tor des Abends zu erzielen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste aus Ratingen bereits mit 5:0.
Köpfe gehen früh runter
Ganz anders hatten sich Westheider und seine Sieben das Heimspiel gegen den einzigen Tabellennachbarn vorgestellt, welches schon zu einem frühen Zeitpunkt aus der Hand zu gleiten drohte. „Wir hatten durchaus auch gute Aktionen in der Anfangsphase“, führte Westheider zwar an. Borkens Coach wusste aber auch: „Vorne haben wir uns gleich die ersten zwei, drei Fehler geleistet. Damit gingen die Köpfe runter.“
In der Folge hatte der Konkurrent aus Ratingen, der keineswegs unschlagbar wirkte und sich ebenfalls in einer Vielzahl Unkonzentriertheiten leistete, leichtes Spiel: Nur beim Anschlusstreffer zum 4:5 nach rund 18 Minuten kam kurzzeitig Spannung auf, als der TV Borken endlich den Weg zum Tor fand. Jedoch warf eine Serie von technischen Mängeln und Fehlversuchen die Gastgeberinnen wieder zurück, weshalb zur Pause bereits ein deutlicher Rückstand stand.
„Wir hatten kein Selbstvertrauen. Aber woher soll das auch kommen? Es ist für alle eine herausfordernde Situation.“
Trainer Tim Westheider
„Fünf Tore in einer Halbzeit sind natürlich viel zu wenig“, erkannte auch Borkens Trainer einmal mehr gehörige Probleme im eigenen Offensivspiel, „wir hatten kein Selbstvertrauen. Aber woher soll das auch kommen? Es ist für alle eine herausfordernde Situation.“
Zwar besserte sich das Spiel der Kreisstädterinnen nach dem Seitenwechsel stellenweise. In der Summe reichte die Leistung aber nicht aus, um den Gästen überhaupt nochmal gefährlich zu werden.
Die Ratingerinnen machten sich ihre Routine zunutze und ließen das junge Borkener Team auflaufen. Westheider: „Wir müssen dran bleiben, weiter an unserem Angriffsspiel arbeiten und zur Spielroutine finden. Die Mannschaft kann es, sie muss ihr Potenzial aber auch abrufen.“
TV Borken: Südholt, Hoevelbrinks (4), Honderboom, Fietz (1), Tepferd (3), Kramer (2), Hölter, Heidt (1), Schlattjann (1), Ebber, Thomzik, Pass, Nondorf, Kleinkes (3/1). | Kommentar
BZ Sebastian Helmke 18.10.2026
Neue Sportangebote beim TV Borken
Glücksliga
Die Glücksliga Deutschland ist eine Initiative, die behinderten Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geben soll, ihrem Lieblingssport nachzugehen. Genau wie andere Kinder.
Wir glauben daran, dass wir mehr Freude und positive Erfahrungen in das Leben von Kindern mit Entwicklungsstörungen und ihren Familien bringen können. Wir wollen Erfahrungen schaffen, die weit über den Handballplatz hinausgehen.
Der TV Borken beteiligt sich an dem Projekt und hat eine Glücksliga-Mannschaft ins Leben gerufen. Mit viel Spaß und erfahrenen Betreuern und Betreuerinnen
Mehr Informationen in der Geschäftsstelle oder bei den Ansprechpartnern der Abteilung Handball.
Pickleball
Der Hype aus den USA ist da! Der TV Borken freut sich, die am schnellsten wachsende Sportart der Welt jetzt auch bei uns anzubieten.
Pickleball ist der perfekte Mix aus Tennis, Badminton und Tischtennis. Es ist dynamisch, aber durch das kleinere Feld deutlich gelenkschonender als klassisches Tennis. Das Beste: Der Einstieg ist kinderleicht. Du brauchst keine Vorerfahrung und nach 15 Minuten beginnt der Spaß!
Egal, ob du dich auspowern oder einfach in entspannter Runde neue Leute kennenlernen willst – schnapp dir deine Hallenschuhe und komm vorbei.
Five-a-Side
Five-a-Side Handball ist eine spannende Variante des Handballspiels: Mit fünf Spielerinnen oder Spielern pro Team und weniger Körperkontakt entstehen auf dem kleineren Spielfeld und einem speziellen Ball viele Toraktionen und jede Menge Spaß. Die Spielform ergänzt das Handball-Angebot im Verein und spricht dabei sowohl aktive als auch ehemalige Handballspielerinnen und Handballspieler sowie Neulinge an.
Melde Dich gerne bei:
Bei uns findest du ein vielseitiges und attraktives Sportangebot. Aktuell nutzen fast 1.500 Mitglieder unsere zahlreichen Sportangebote Zum einen fördern wir Leistung. Wer freut sich nicht über Siege und Aufstiege. Hier ist der TV Borken in verschiedenen Sportarten sehr erfolgreich. Zum anderen liegt uns ein erschwinglicher Breitensport, der gleichzeitig auch die sozialen Kontakte untereinander fördert, am Herzen. Unser Verein ist parteipolitisch und religiös neutral, wendet sich gegen Intoleranz sowie Rassismus und fördert Integration und Inklusion.
Wichtiges auf einen Blick
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